Wo Servicewissen, Informationen und Systeme unnötig Zeit binden, setze ich an.
Ich prüfe zuerst, wo Wissen verloren geht, Informationen mehrfach gesucht werden oder bestehende Systeme im Arbeitsablauf nicht sauber zusammenspielen. Wenn eine Ergänzung wirtschaftlich sinnvoll ist, begleite ich sie bis in den produktiven Betrieb.
In einem kurzen Gespräch klären wir, ob Ihre Ausgangslage für einen ersten Check passt.
Der Engpass sitzt oft im Umgang mit Informationen, nicht in der Technik selbst.
Der einzelne Vorgang ist selten das eigentliche Problem. Zeit geht verloren, weil Wissen über Tickets, Manuals, Dateien und Personen verteilt ist und der Weg zur passenden Information bei jedem Fall neu beginnt.
- Servicewissen über Tickets, Manuals, Dateien und Personen verteilt.
- Wissen über die installierte Basis schwer verfügbar.
- Wiederkehrende Suche und manuelle Informationsarbeit.
- Medienbrüche zwischen Systemen.
- Wissenstransfer bei Personalwechsel.
- Vorhandene Daten werden im Arbeitsablauf nicht sinnvoll genutzt.
Entscheidungsprinzipien
Bestehende Systeme zuerst.
Business Case vor Umsetzung.
Produktiver Betrieb vor Demo.
ERP, Steuerung, Serviceplattformen oder vorhandene Fachsysteme bleiben führend, wenn sie die Aufgabe bereits sinnvoll lösen. CoreGrowth ergänzt nur dort, wo ein nachweisbarer Engpass und ein tragfähriger Business Case existieren.
Noch nicht sicher, wo die operative Reibung zuerst angegangen werden sollte? Situation einordnen →
Ein Lösungsdesign entsteht aus dem betrieblichen Engpass, nicht aus der Technik.
Eine klassische Suche zeigt einzelne Dokumente. Im Service ist jedoch entscheidend, wie ein früherer Störfall, eine technische Änderung und der Ersatzteilverlauf zusammenhängen. Ein möglicher Lösungsansatz könnte diese Bezüge herstellen, die verwendeten Quellen ausweisen und eine fachlich prüfbare Empfehlung vorbereiten.
Vorhandene Quellen
Service-Tickets · Engineering-Änderungen · Ersatzteildaten · Manuals · Projektakten
Gemeinsame Auswertung
Zusammengehörige Informationen erkennen · Herkunft ausweisen · Abweichungen sichtbar machen · Zugriffsregeln berücksichtigen
Ergebnis für den Service
Eine zusammengeführte Antwort mit möglicher Prüfreihenfolge und direkten Verweisen auf die verwendeten Unterlagen
Was davon unberührt bleibt
- ERP, WMS, Ticketing, PLM und Anlagensteuerung bleiben die führenden Systeme.
- Es findet kein Zugriff auf eine laufende Anlagensteuerung statt.
- Technische Entscheidungen werden nicht automatisch getroffen.
- Für einen ersten Test genügen ausgewählte historische Exporte. Die bestehenden Systeme müssen dafür weder abgelöst noch migriert werden.
Die fachliche Beurteilung bleibt beim zuständigen Mitarbeiter. Eine Lösung bereitet Informationen vor und macht ihre Herkunft nachvollziehbar.
Was drei Abteilungen über denselben Fehler wissen.
Das folgende Beispiel arbeitet mit vollständig erfundenen Daten. Es zeigt, wie getrennte Informationen zu einem brauchbaren Prüfhinweis zusammengeführt werden können.
Warum treten bei einem Shuttle wiederholt Positionsabweichungen an der X-Achse auf, und was sollte der Service als Nächstes prüfen?
Beobachtungen aus dem Service
An derselben Achse wurden wiederholt Störungen gemeldet. Es gab mehrere Einsätze und Reparaturen, aber noch keine dauerhafte Lösung.
Dokumentation aus dem Engineering
Für einen bestimmten Seriennummernbereich ist eine mechanische Belastung des Encoderkabels dokumentiert. Diese Information ist in den Serviceunterlagen nicht ohne Weiteres sichtbar.
Hinweise aus dem Ersatzteilwesen
Bei den betroffenen Anlagen fällt ein erhöhter Kabelverbrauch auf. Frühere Motortausche haben das Störungsbild nicht dauerhaft beseitigt.
Zusammengeführter Prüfhinweis
Die kombinierte Auswertung legt nahe, vor einem weiteren Motortausch zunächst den Encoder-Signalpfad und die dokumentierte mechanische Belastung im betroffenen Seriennummernbereich zu prüfen. Die zugrunde liegenden Einträge aus Service, Engineering und Ersatzteilwesen bleiben direkt einsehbar.
Konstruiertes Beispiel mit erfundenen Daten. Es besteht kein Bezug zu einem Kunden, einer realen Anlage oder einem tatsächlichen Störfall.
Jede Abteilung verfügt über relevante Informationen. Erst die Verbindung dieser Informationen ermöglicht eine begründete Empfehlung.
Mehr Zeit für die eigentliche Servicearbeit.
Relevante Informationen schneller finden
Frühere Störfälle und technische Änderungen lassen sich gemeinsam prüfen. Das kann Suchschleifen verkürzen und unnötige Weitergaben vermeiden.
Erfahrene Mitarbeitende gezielter einsetzen
Senior-Techniker müssen nicht mehr jede bekannte Frage erneut beantworten. Neue Kollegen können dokumentierte Fälle selbst nachvollziehen und bei Bedarf gezielter nachfragen.
Die installierte Basis als Wissensbestand nutzen
Mit jeder Anlage entstehen neue Erkenntnisse. Werden sie geordnet erschlossen, stehen sie auch für spätere Servicefälle, Retrofit-Abklärungen und Ersatzteilfragen zur Verfügung.
Suchzeiten, Eskalationen und die Qualität technischer Übergaben beeinflussen unter anderem SLA-Einhaltung, Ersatzteilaufwand, Retrofit-Möglichkeiten und die Wirtschaftlichkeit des After-Sales. Wie relevant diese Faktoren in Ihrem Unternehmen sind, wird zuerst an Ihren Abläufen und Daten geprüft. Ohne belastbare Ausgangswerte nenne ich keine Einsparung.
Ein klar abgegrenzter erster Auftrag.
Bevor eine technische Lösung geplant wird, untersuche ich mit Ihnen einen konkreten Serviceprozess. Wir halten fest, welche Fragen wiederkehren, wo die dazugehörigen Informationen liegen und ob sich daraus ein sinnvoller Testfall ableiten lässt. Sie erhalten damit eine belastbare Entscheidungsgrundlage, auch wenn das Ergebnis gegen eine weitere Investition spricht.
Typischer Rahmen
- Dauer: 7 bis 10 Arbeitstage, sobald die vereinbarten Unterlagen vorliegen
- Beteiligte: ein Verantwortlicher aus dem Service sowie bei Bedarf je eine Ansprechperson aus Engineering und IT
- Ihr Zeitaufwand: zwei Gespräche von jeweils rund 45 Minuten und die Bereitstellung ausgewählter Unterlagen oder Exporte
- Datenzugriff: kein Zugriff auf Live-Systeme erforderlich
Was Sie erhalten
- eine Übersicht der relevanten Informationsquellen und Zuständigkeiten
- einen abgegrenzten Servicefall oder eine Produktfamilie als möglichen Testbereich
- eine Bewertung der wichtigsten Suchwege, Medienbrüche und Übergaben
- ein Zielbild für einen ersten Test mit historischen Daten
- passende Messgrössen für die spätere Beurteilung
- einen Vorschlag für Datenschutz, Zugriffsrechte und Betriebsmodell
- eine schriftliche Empfehlung mit klarem Weiter- oder Stopp-Entscheid
Was nicht Teil dieses Auftrags ist
Der Service-Wissens-Check umfasst keine produktive Einführung, keine Ablösung bestehender Systeme und keinen Zugriff auf laufende Anlagen.
Service-Wissens-Check ab CHF 3'500
Der genaue Umfang richtet sich nach der Zahl der beteiligten Bereiche und Informationsquellen. Er wird vor der Beauftragung schriftlich festgehalten.
Falls sich ein Test lohnt
Auf Basis des Checks kann ein erster Test mit ausgewählten historischen Daten einer Produktfamilie folgen. Umfang, Erfolgskriterien und Preis werden erst dann vereinbart. Erfüllt der Test die festgelegten Kriterien nicht, endet das Vorhaben an dieser Stelle.
Passt das zu Ihrer Ausgangslage?
Ein Gespräch lohnt sich eher, wenn
- mehrere Abteilungen Informationen zum selben technischen Problem festhalten
- die installierte Basis wächst und frühere Erfahrungen immer schwieriger auffindbar werden
- erfahrene Mitarbeitende häufig für Such- und Rückfragen unterbrochen werden
- historische Unterlagen für einen klar eingegrenzten Test vorhanden sind
- Sie zunächst mit Exporten arbeiten möchten, ohne ein Kernsystem anzufassen
Ein anderer Anbieter passt wahrscheinlich besser, wenn
- Sie ein neues ERP, WMS oder Ticketing-System beschaffen möchten
- Sie eine automatische Fehlerbehebung oder einen Eingriff in die Anlagensteuerung erwarten
- keine nachvollziehbaren historischen Unterlagen vorhanden sind
- Ihr Hauptthema Routenplanung, Bestandsoptimierung oder Transportsteuerung ist
Diese Punkte klären wir zu Beginn. So investieren beide Seiten nur dann weitere Zeit, wenn die Ausgangslage passt.
Komplexe Industriebetriebe von innen kennen.
Hinter CoreGrowth stehe ich, Raiko Lehmann. Ich habe viele Jahre in internationalen Industrie- und Materialunternehmen gearbeitet und kenne Organisationen mit vielen Schnittstellen, Standorten, Stakeholdern und gewachsenen Strukturen aus eigener Berufserfahrung.
Diese Erfahrung verbinde ich mit Prozessanalyse, wirtschaftlicher Bewertung, Veränderungs- und Organisationsverständnis sowie KI, Automatisierung und AI Governance.
Meine Aufgabe ist nicht, Ihre Entwickler, Automatisierungsingenieure oder Servicefachleute zu ersetzen. Ich halte Problemstellung, wirtschaftlichen Nutzen, Lösungsdesign, Umsetzung und betriebliche Verankerung zusammen und binde die erforderlichen Spezialisten dort ein, wo sie gebraucht werden.
Betriebsmodell vor dem Start festhalten
Wo und wie Daten verarbeitet werden, wird vor Beginn schriftlich vereinbart. Sie behalten die Kontrolle über die gewählte Betriebsarchitektur.
Zugriffe passend abbilden
Das vorhandene Berechtigungskonzept wird nicht umgangen. Welche Personen auf welche Inhalte zugreifen dürfen, wird im Projekt festgelegt und technisch abgebildet.
Fachliche Verantwortung im Unternehmen belassen
Eine Lösung kann Informationen ordnen und einen Prüfhinweis vorbereiten. Die technische Beurteilung und Entscheidung bleiben bei Ihren Fachleuten.
Bestehende Software weiterverwenden
ERP, Ticketing, PLM und Anlagensteuerung behalten ihre Aufgabe. Eine produktive Anbindung wird erst geplant, wenn der Test einen ausreichenden Nutzen zeigt.
Industrieerfahrung
17 Jahre in regulierten, prozesskritischen Umfeldern, unter anderem Clariant und Avient
Ausbildung
CAS Chief AI Officer, Abschluss 2026
ISO/IEC 42001 Lead Auditor in Ausbildung
Vorgehen
An den Grundsätzen der ISO/IEC 42001 ausgerichtet
Verband
Mitglied swissAI
Lohnt sich ein genauerer Blick auf Ihren Serviceprozess?
In einem persönlichen Erstgespräch klären wir, welcher Servicefall sich für eine Prüfung eignet, welche Informationsquellen vorhanden sind und wer intern beteiligt wäre. Wenn die Voraussetzungen nicht passen, bleibt es bei dieser Einschätzung.
