Wo Wissen, Dokumentation und Systeme unnötig Zeit binden, setze ich an.
Ich prüfe zuerst, wo in Ihrem Arbeitsablauf Wissen verloren geht, Informationen schwer verfügbar sind oder bestehende Systeme nicht sauber zusammenspielen. Wenn eine Ergänzung wirtschaftlich sinnvoll ist, begleite ich sie vom Lösungsdesign bis in den produktiven Betrieb.
AUS DER BRANCHE. FÜR DIE BRANCHE.
Ich kenne komplexe Chemie- und Materialunternehmen aus langjähriger eigener Berufserfahrung.
Meine Stärke liegt im Verständnis internationaler Organisationen, sensibler Informationen, gewachsener Strukturen und funktionsübergreifender Veränderung. Die fachliche Tiefe in Chemie, Anwendungstechnik und den jeweiligen Systemen liegt bei den Spezialisten im Unternehmen. CoreGrowth verbindet diese Fachperspektiven mit Prozessanalyse, wirtschaftlicher Bewertung, Lösungsdesign und Umsetzung.
Ich ersetze Ihre Fachsysteme nicht. Ich schliesse die Lücke daneben.
In der Lack- und Farbenindustrie gibt es etablierte Systeme, die ihre Arbeit gut machen. Rezepturmanagement, spektrale Farbabstimmung, Labor-Informationssysteme. Wer Ihnen erzählt, KI ersetze das alles, kennt Ihre Branche nicht. Diese Systeme bleiben die Basis.
Die echten Lücken liegen dort, wo diese Systeme aufhören. Wo Wissen menschlich und unstrukturiert ist, in Köpfen und alten Ordnern. Wo Jahrzehnte an Übernahmen ein Erbe hinterlassen haben, das kein Rezeptur-Tool je sauber zusammengeführt hat. Wo die Beschichtungsanlage Daten erzeugt, die niemand zurückspielt.
Genau an diesen Nähten setze ich an. Nicht als Ersatz Ihrer Fachsysteme, sondern als die Schicht, die das nutzbar macht, was zwischen ihnen liegt. Ob dafür eine organisatorische Änderung, eine bessere Nutzung bestehender Systeme oder eine ergänzende Lösung der richtige Weg ist, entscheidet sich am Engpass, nicht am Werkzeug.
Noch nicht sicher, welcher nächste Schritt für den betroffenen Ablauf sinnvoll ist? Situation einordnen →
Welche Lösung sinnvoll ist, entscheidet sich am Engpass.
Erst nach Engpass, Business Case, bestehenden Systemen, Datenlage und Risiko wird klar, welcher Weg sich rechnet. Das kann heissen: vorhandene Systeme besser nutzen, Systeme oder Informationen verbinden, Abläufe verändern, Automatisierung oder KI ergänzen oder bewusst nichts Neues bauen.
Eine mögliche technische Lösung ist ein lokales Wissenssystem. Es existiert als Demonstrator und zeigt, wie Erfahrungswissen durchsuchbar wird, ohne dass ein Dokument das Haus verlässt. Ob es für Ihren Betrieb passt, entscheidet die Prüfung, nicht diese Seite.
Lokales Wissenssystem
Macht das Wissen Ihres Betriebs durchsuchbar und nutzbar, ohne dass ein Dokument das Haus verlässt. Die Verarbeitung bleibt im Haus, mit nachvollziehbarem Nachweis über jeden Abruf.
Schon heute läuft: Fragen in eigenen Worten, Antwort mit Quelle — über mehrere Sprachen hinweg. Ende zu Ende an einem Beispielbestand bewiesen.
Die Werkzeuge auf dem Fundament
Jedes mit ehrlichem Stand — gezeigt wird, was läuft; benannt, was kommt. Was zuerst gebaut wird, richtet sich nach Ihrem Engpass.
Verfahrens- und Rezeptur-Auskunft
Wie wurde ein Prozessschritt früher gefahren, und warum? Antwort mit Quelle aus Verfahrensakten und Änderungshistorie.
Compliance- und Nachweis-Recherche
Sicherheitsdatenblätter, Prüfberichte und Zulassungsdokumente auffindbar machen — und belegen, wer wann worauf zugegriffen hat.
Was zuerst gebaut wird, entscheidet sich an Ihrem grössten Engpass, nicht an meinem Angebot.
Typische betriebliche Problemfelder
Die folgenden Beispiele zeigen, wo in Chemie- und Materialunternehmen häufig Zeit und Wissen verloren gehen. Sie sind sachliche Illustrationen, keine Aussage über Ihren Betrieb. Welches Feld bei Ihnen tatsächlich zählt, klärt die Prüfung.
Sechs übernommene Firmen, sechs Rezepturtraditionen, ein Datenchaos.
Das Erbe aus Übernahmen endlich durchsuchbar
Viele Schweizer Farben- und Materialhersteller sind über Jahrzehnte durch Übernahmen gewachsen. Jede absorbierte Firma brachte ihre eigene Rezepturtradition mit, ihr eigenes Laborbuch, ihre eigene Kultur. Muss ein Anwendungstechniker wissen, welche Pigment-Bindemittel-Kombination für eine seltene Anforderung schon einmal funktioniert hat oder welcher Zusatzstoff mit welcher Charge verträglich war, durchsucht er von Hand alte Sicherheitsdatenblätter und Laborbücher und ruft im Zweifel den Entwicklungsleiter an. Oft liegt das eigentliche Betriebswissen gar nicht im offiziellen System, sondern in privaten Excel-Listen auf einzelnen Rechnern — präzise gepflegt, aber ungesichert und beim nächsten Abgang verloren. Das Rezeptur-Tool deckt die eigenen Produkte ab, nicht das fragmentierte Erbe. Ein System über die historisch zusammengewachsenen Dokumente macht dieses Spezialwissen für alle Fachberater abrufbar, statt es an einzelne Köpfe zu binden. Und wenn eine REACH-Einstufung sich ändert, beantwortet dasselbe System in Minuten, in welchen Altrezepturen der betroffene Stoff steckt — statt tagelang Bundesordner zu durchforsten, während die Meldepflicht läuft.
Gleicher Lack, gleiche Anmutung, auf fünf Anlagen weltweit.
Bewährte Rezeptur-plus-Prozess-Kombinationen wiederfinden
Bei Speziallacken verlangt der Kunde, dass ein Bauteil über mehrere Chargen und Anlagen hinweg optisch identisch aussieht — obwohl unterschiedliche Spritzanlagen, Chargen und Bediener im Einsatz sind. Die spektrale Farbabstimmung mit X-Rite oder Datacolor löst den Messteil. Sie beantwortet aber nicht, welche bewährte Kombination aus Rezeptur und Prozess für genau diese Konstellation schon einmal funktioniert hat. Heute durchsucht der Techniker die Historie manuell. Ein Vorschlagssystem legt ihm bei einer neuen Anfrage die vergleichbaren historischen Fälle samt Ausgang vor. Er prüft, statt bei Null zu suchen.
Der Datenschatz, an den bei KI niemand denkt: die Beschichtungsanlage selbst.
Weniger Erstdurchlauf-Fehler bei seltenen Farbtönen
Wer ein breites Farbspektrum anbietet, tausende RAL- und NCS-Töne, aber nur die gängigsten ab Lager, hat bei jeder Sondercharge dasselbe Muster: Der Beschichter stellt die Parameter nach Erfahrung ein, beim ersten Versuch stimmt die Schichtdicke oder der Ton nicht ganz, es wird nachgebessert. Das kostet Material und Zeit. Jede Charge wird in der QM-Kontrolle dokumentiert, das Ergebnis fliesst aber nicht zurück. Eine parametrische Empfehlung für neue Kombinationen aus Material, Farbton und Geometrie, gezogen aus den vergleichbaren Altchargen, senkt die Fehler im Erstdurchlauf und den Materialausschuss.
Die Beratungsqualität hängt davon ab, wer gerade am Telefon ist.
Gleiches Tiefenwissen an jedem Standort
Wer Materialien an Verarbeiter liefert, lebt von der technischen Beratungstiefe — welcher Farbton, welcher Zusatzstoff, welche Einstellung für genau diese Anwendung. Aber dieses Spezialwissen ist ungleich verteilt. Der erfahrene Anwendungstechniker weiss aus hunderten Fällen, woran eine Reklamation lag und wie sie sich vermeiden lässt. Der jüngere Kollege rät im Zweifel konservativ oder gibt die Anfrage weiter. Mit jeder Pensionierung sinkt die Beratungstiefe punktuell. Ein interner Assistent aus dokumentierten Anwendungsfällen, Reklamationen und Schadensbildern macht dieses Erfahrungswissen für jeden im technischen Support abrufbar. Die Beratungstiefe ist Ihr Differenzierungsmerkmal gegenüber dem austauschbaren Anbieter — ungleiche Beratung untergräbt genau diese Stärke.
Kontrollierbar statt Blackbox.
Chemie ist eine stark regulierte Branche. Chemikalienrecht, Umwelt, Arbeitssicherheit, dazu Ihre Managementsysteme für Qualität, Umwelt und Informationssicherheit. Sobald neue Technologie ins Spiel kommt, steigen die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Nachweisführung.
Deshalb berücksichtige ich Nachvollziehbarkeit, Datenzugriff, Verantwortlichkeiten, Datenschutz und Ihre vorhandenen Managementsysteme bereits im Lösungsdesign, nicht erst nachträglich. Ich bin ISO/IEC 42001 Lead Auditor in Ausbildung, der ersten zertifizierbaren Norm für KI-Managementsysteme.
Kein Bürokratiemonster. Aber auch keine Blackbox, die niemand kontrolliert. Die richtige Menge Struktur für einen Betrieb, in dem Sicherheit und Nachweisführung nicht verhandelbar sind.
Prozesse zuerst. Menschen mitnehmen. Dann Technologie.
Ich beginne nie mit dem Werkzeug. Ich schaue zuerst, wo in Ihrem Betrieb der grösste Hebel liegt, welche Daten dafür schon da sind und ob KI überhaupt der richtige Weg ist. Wenn sie es nicht ist, sage ich das.
Erst wenn der Weg klar ist, kommt die Technik dazu, in Schritten, mit messbarem Ergebnis an jedem Punkt. Und wenn ein Schritt sein Ergebnis nicht bringt, gehen Sie ihn nicht weiter. Kein Grossprojekt, kein Risiko, das Sie nicht überblicken.
Industrieerfahrung trifft auf neue technologische Möglichkeiten.
Hinter CoreGrowth stehe ich, Raiko Lehmann. Ich habe viele Jahre in internationalen Industrie- und Materialunternehmen gearbeitet, unter anderem bei Clariant und Avient. Dort habe ich erlebt, wie komplex Organisationen werden, wenn Funktionen, Standorte, Systeme, Informationen und unterschiedliche Anforderungen zusammenkommen.
Diese Erfahrung verbinde ich heute mit Prozessanalyse, wirtschaftlicher Bewertung, Veränderungs- und Organisationsverständnis sowie KI, Automatisierung und AI Governance.
Meine Aufgabe ist nicht, die Arbeit Ihrer Chemiker, Anwendungstechniker oder IT-Spezialisten besser zu beherrschen als diese selbst. Ich halte Problemstellung, wirtschaftlichen Nutzen, Lösungsdesign, Umsetzung und betriebliche Verankerung zusammen und binde die erforderlichen Fachleute dort ein, wo sie gebraucht werden.
Industrie
17 Jahre in regulierten, prozesskritischen Umfeldern (u.a. Clariant, Avient)
Ausbildung
CAS Chief AI Officer, Abschluss 2026
ISO/IEC 42001 Lead Auditor in Ausbildung
Verband
Mitglied swissAI
Fokus
Schweizer Fokus, Datensouveränität in Ihrer Kontrolle
Ein kurzes Gespräch, das Klarheit bringt.
Eine ehrliche Einschätzung, wo Ihr grösster Hebel liegt, welche Daten Sie dafür schon haben und ob ich der richtige Partner dafür bin.
Oder direkt: info@coregrowth-consulting.ch
