CoreGrowth Consulting
01KI für die Chemie in der Deutschschweiz

Ihre Rezepturen sind im System. Ihr Erfahrungswissen nicht.

Die meisten reden über KI. Ich baue sie. Und sie hält, wenn der Abnehmer den Nachweis verlangt.

Rezepturverwaltung, spektrale Farbabstimmung, Laborsysteme: Die naheliegenden Werkzeuge haben Sie längst. Der eigentliche Schatz liegt daneben, im unstrukturierten Wissen Ihrer erfahrensten Leute und in den Daten, die Ihre Anlagen täglich erzeugen, ohne dass sie je zurückfliessen. Genau da setze ich an, mit einer Herkunft aus der Spezialchemie und dem Blick für die ganze Wertschöpfung.

Wie ich arbeite →

NICHT STATT IHRER ANLAGEN-KI. DANEBEN.

Die grossen Anbieter optimieren Ihre Anlagen. Ich baue das Fundament unter Ihrem Wissen.

Rezepturen, Farbabstimmung, QM-Systeme — dafür gibt es starke Systeme, und die brauchen Sie nicht von mir. Was keiner von ihnen tut: das Wissen auffindbar und beweisbar machen, das in Ihren Rezepturhistorien, Laborberichten und den Köpfen Ihrer erfahrensten Leute steckt. Genau dort setzt mein Fundament an — und darauf wachsen die Werkzeuge, die Ihre Fachleute wirklich entlasten.

02Worum es wirklich geht

Ich ersetze Ihre Fachsysteme nicht. Ich schliesse die Lücke daneben.

In der Lack- und Farbenindustrie gibt es etablierte Systeme, die ihre Arbeit gut machen. Rezepturmanagement wie CGS ORLA, spektrale Farbabstimmung mit X-Rite oder Datacolor, Labor-Informationssysteme. Wer Ihnen erzählt, KI ersetze das alles, kennt Ihre Branche nicht. Ich komme aus dieser Welt — 17 Jahre Spezialchemie, von der Rezeptur über Pigmente und Zusatzstoffe bis dorthin, wo das Material beim Verarbeiter ankommt.

Die echten Lücken liegen dort, wo diese Systeme aufhören. Wo Wissen menschlich und unstrukturiert ist, in Köpfen und alten Ordnern. Wo Jahrzehnte an Übernahmen ein Erbe hinterlassen haben, das kein Rezeptur-Tool je sauber zusammengeführt hat. Wo die Beschichtungsanlage Daten erzeugt, die niemand zurückspielt.

Genau an diesen Nähten setze ich an. Nicht als Ersatz Ihrer Fachsysteme, sondern als die Schicht, die das nutzbar macht, was zwischen ihnen liegt. Was dabei entsteht, ist ein lokales Wissenssystem: Es macht Ihr Erfahrungswissen durchsuchbar und an jedem Standort abrufbar — ohne dass eine Rezeptur Ihr Haus verlässt. Was nie das Haus verlässt, kann Ihnen auch nicht als Rezeptur abhandenkommen.

03Das System

Ein Fundament im Haus. Darauf wächst, was Ihr Betrieb braucht.

Das Wissen Ihres Betriebs bleibt im Haus: kontrolliert, nachvollziehbar, durchsuchbar. Das ist die Basis — und sie ist bewiesen. Alles Weitere setzt darauf auf.

Das Fundament unter allemBewiesen

Lokales Wissenssystem

Macht das Wissen Ihres Betriebs durchsuchbar und nutzbar, ohne dass ein Dokument das Haus verlässt. Einmal gebaut, trägt es jeden Baustein darüber — dieselbe Verarbeitung im Haus, derselbe fälschungssichere Nachweis über jeden Abruf.

Schon heute läuft: Fragen in eigenen Worten, Antwort mit Quelle — über mehrere Sprachen hinweg. Ende zu Ende an einem Beispielbestand bewiesen.

Den echten Durchlauf ansehen
Darauf wächst, was Ihr Betrieb braucht

Die Werkzeuge auf dem Fundament

Jedes mit ehrlichem Stand — gezeigt wird, was läuft; benannt, was kommt. Was zuerst gebaut wird, richtet sich nach Ihrem Engpass.

Verfahrens- und Rezeptur-Auskunft

Kommt am ersten Mandat

Wie wurde ein Prozessschritt früher gefahren, und warum? Antwort mit Quelle aus Verfahrensakten und Änderungshistorie.

Compliance- und Nachweis-Recherche

Kommt am ersten Mandat

Sicherheitsdatenblätter, Prüfberichte und Zulassungsdokumente auffindbar machen — und belegen, wer wann worauf zugegriffen hat.

Was zuerst gebaut wird, entscheidet sich an Ihrem grössten Engpass, nicht an meinem Angebot.

04Die vier Felder im Detail

Die vier Felder im Detail

Sechs übernommene Firmen, sechs Rezepturtraditionen, ein Datenchaos.

Das Erbe aus Übernahmen endlich durchsuchbar

Viele Schweizer Farben- und Materialhersteller sind über Jahrzehnte durch Übernahmen gewachsen. Jede absorbierte Firma brachte ihre eigene Rezepturtradition mit, ihr eigenes Laborbuch, ihre eigene Kultur. Muss ein Anwendungstechniker wissen, welche Pigment-Bindemittel-Kombination für eine seltene Anforderung schon einmal funktioniert hat oder welcher Zusatzstoff mit welcher Charge verträglich war, durchsucht er von Hand alte Sicherheitsdatenblätter und Laborbücher und ruft im Zweifel den Entwicklungsleiter an. Oft liegt das eigentliche Betriebswissen gar nicht im offiziellen System, sondern in privaten Excel-Listen auf einzelnen Rechnern — präzise gepflegt, aber ungesichert und beim nächsten Abgang verloren. Das Rezeptur-Tool deckt die eigenen Produkte ab, nicht das fragmentierte Erbe. Ein System über die historisch zusammengewachsenen Dokumente macht dieses Spezialwissen für alle Fachberater abrufbar, statt es an einzelne Köpfe zu binden. Und wenn eine REACH-Einstufung sich ändert, beantwortet dasselbe System in Minuten, in welchen Altrezepturen der betroffene Stoff steckt — statt tagelang Bundesordner zu durchforsten, während die Meldepflicht läuft.

Gleicher Lack, gleiche Anmutung, auf fünf Anlagen weltweit.

Bewährte Rezeptur-plus-Prozess-Kombinationen wiederfinden

Bei Speziallacken verlangt der Kunde, dass ein Bauteil über mehrere Chargen und Anlagen hinweg optisch identisch aussieht — obwohl unterschiedliche Spritzanlagen, Chargen und Bediener im Einsatz sind. Die spektrale Farbabstimmung mit X-Rite oder Datacolor löst den Messteil. Sie beantwortet aber nicht, welche bewährte Kombination aus Rezeptur und Prozess für genau diese Konstellation schon einmal funktioniert hat. Heute durchsucht der Techniker die Historie manuell. Ein Vorschlagssystem legt ihm bei einer neuen Anfrage die vergleichbaren historischen Fälle samt Ausgang vor. Er prüft, statt bei Null zu suchen.

Der Datenschatz, an den bei KI niemand denkt: die Beschichtungsanlage selbst.

Weniger Erstdurchlauf-Fehler bei seltenen Farbtönen

Wer ein breites Farbspektrum anbietet, tausende RAL- und NCS-Töne, aber nur die gängigsten ab Lager, hat bei jeder Sondercharge dasselbe Muster: Der Beschichter stellt die Parameter nach Erfahrung ein, beim ersten Versuch stimmt die Schichtdicke oder der Ton nicht ganz, es wird nachgebessert. Das kostet Material und Zeit. Jede Charge wird in der QM-Kontrolle dokumentiert, das Ergebnis fliesst aber nicht zurück. Eine parametrische Empfehlung für neue Kombinationen aus Material, Farbton und Geometrie, gezogen aus den vergleichbaren Altchargen, senkt die Fehler im Erstdurchlauf und den Materialausschuss.

Die Beratungsqualität hängt davon ab, wer gerade am Telefon ist.

Gleiches Tiefenwissen an jedem Standort

Wer Materialien an Verarbeiter liefert, lebt von der technischen Beratungstiefe — welcher Farbton, welcher Zusatzstoff, welche Einstellung für genau diese Anwendung. Aber dieses Spezialwissen ist ungleich verteilt. Der erfahrene Anwendungstechniker weiss aus hunderten Fällen, woran eine Reklamation lag und wie sie sich vermeiden lässt. Der jüngere Kollege rät im Zweifel konservativ oder gibt die Anfrage weiter. Mit jeder Pensionierung sinkt die Beratungstiefe punktuell. Ein interner Assistent aus dokumentierten Anwendungsfällen, Reklamationen und Schadensbildern macht dieses Erfahrungswissen für jeden im technischen Support abrufbar. Die Beratungstiefe ist Ihr Differenzierungsmerkmal gegenüber dem austauschbaren Anbieter — ungleiche Beratung untergräbt genau diese Stärke.

05Was in einer regulierten Branche zählt

Prüfbar, ISO-konform, ohne Over-Engineering.

Chemie ist eine stark regulierte Branche. Chemikalienrecht, Umwelt, Arbeitssicherheit, dazu die Managementsysteme für Qualität, Umwelt und Informationssicherheit. Sobald KI ins Spiel kommt, kommt die ISO/IEC 42001 dazu, die erste zertifizierbare Norm für KI-Managementsysteme, und perspektivisch der EU AI Act.

Genau hier arbeite ich nicht wie ein KI-Bastler, sondern wie ein Auditor. Jede Lösung, die ich baue, ist nachvollziehbar und prüfbar. Ich verzahne sie mit Ihren bestehenden Managementsystemen und richte sie an den Normen aus, die für die Chemie zählen: ISO 9001, 14001, 45001, 27001 und die neue 42001.

Kein Bürokratiemonster. Aber auch keine Blackbox, die niemand kontrolliert. Die richtige Menge Struktur für einen Betrieb, in dem Sicherheit und Nachweisführung nicht verhandelbar sind.

06Wie ich arbeite

Prozesse zuerst. Menschen mitnehmen. Dann Technologie.

Ich beginne nie mit dem Werkzeug. Ich schaue zuerst, wo in Ihrem Betrieb der grösste Hebel liegt, welche Daten dafür schon da sind und ob KI überhaupt der richtige Weg ist. Wenn sie es nicht ist, sage ich das.

Erst wenn der Weg klar ist, kommt die Technik dazu, in Schritten, mit messbarem Ergebnis an jedem Punkt. Und wenn ein Schritt sein Ergebnis nicht bringt, gehen Sie ihn nicht weiter. Kein Grossprojekt, kein Risiko, das Sie nicht überblicken.

07Wer dahintersteht

Ich komme aus Ihrer Branche.

Hinter CoreGrowth stehe ich, Raiko Lehmann. 17 Jahre in der Spezialchemie bei Clariant und Avient — in Masterbatches, Additives und Farben, also auf der Materialseite, die in viele Industrien hineinliefert. Ich kenne die chemische Wertschöpfung von dort, wo sie entsteht: von der Rezeptur über Pigmente und Zusatzstoffe bis dorthin, wo das Material beim Verarbeiter ankommt und stimmen muss. Datenblätter, Spezifikationen, Farbtontreue über Chargen, Stoffregulierung — das war mein Alltag, nicht angelesenes Wissen.

Diese Herkunft verbinde ich mit einer systematisch erarbeiteten Methode. Ich bin in Ausbildung zum ISO/IEC 42001 Lead Auditor, der ersten zertifizierbaren Norm für KI-Managementsysteme. So bekommen Sie beides: jemanden, der die Chemie im Zusammenhang versteht, und jemanden, der KI prüfbar macht.

Ich rede nicht über KI, ich baue sie. Was ich entwickle, läuft im Tagesbetrieb, kein Prototyp, kein Konzept. Was bei Ihnen entsteht, will ich Ihnen genauso zeigen können, bevor Sie dafür einstehen.

Industrie

17 Jahre in regulierten, prozesskritischen Umfeldern (u.a. Clariant, Avient)

Ausbildung

CAS Chief AI Officer, Abschluss 2026
in Ausbildung zum ISO/IEC 42001 Lead Auditor

Verband

Mitglied swissAI

Fokus

Schweizer Fokus, Datensouveränität in Ihrer Kontrolle

Die meisten KI-Projekte scheitern nicht an der Technik. Sie scheitern an der Lücke zwischen dem, der baut, und dem, der prüft, ob es regelkonform ist. Im Zweifel schiebt einer dem anderen die Verantwortung zu. Bei mir gibt es diese Lücke nicht. Eine Hand baut, eine Hand steht dafür gerade, dass es läuft und hält. Das Risiko, ob es funktioniert, bleibt bei mir, bis es bewiesen ist. Sie zahlen nicht für ein Versprechen, sondern für etwas, das am Ende läuft, und für das niemand die Verantwortung weiterreicht.

08Erstgespräch

15 Minuten, die Klarheit bringen.

Eine ehrliche Einschätzung, wo Ihr grösster Hebel liegt, welche Daten Sie dafür schon haben und ob ich der richtige Partner dafür bin.

Oder direkt: info@coregrowth-consulting.ch